Botanisch-vegetationskundlicher Spaziergang im Käfertaler Wald

Auch wenn ein Teil der Strecke durch den Käfertaler Wald führte, lag bei dieser Tour das Hauptaugenmerk auf der Flora von (Silikat-)Magerrasen und trockenwarmen Ruderalfluren, die sich im Wald bzw. am Waldrand befinden. Vom Treffpunkt aus gingen die Teilnehmenden mit Markus Schrade, Mitglied im Verein für Naturkunde Mannheim, direkt in das Zielgebiet der Magerrasenvegetation mit leicht saurem Boden.

Aufgrund der standörtlichen Gegebenheiten und der während der letzten Eiszeit angewehten Flugsanddünen gedeihen hier interessante Pflanzenarten, von denen nicht wenige als gefährdet gelten und die man in anderen Biotopen nicht vorfindet. Markus Schrade erklärte ausführlich die Besonderheiten der vorgefundenen Pflanzen und ging auch auf Essbarkeit und Heilwirkung bestimmter pflanzlicher Vertreter ein.

Das war eine sehr erkenntnisreiche Exkursion“ bedankten sich die Teilnehmenden bei Markus Schrade für seine informativen Erläuterungen über ca. 50 pflanzliche Vertreter während des Spaziergangs entlang der bodensauren Magerrasenvegetation im Käfertaler Wald in Schönau.

Teilnehmende des botanisch-vegetationskundlichen Spaziergangs entlang der Magerrasenvegetation im Käfertaler Wald in Mannheim-Schönau

Sandgrasnelke (Armeria maritima subsp. elongata), besonders geschützte und gefährdete Art, typischer Vertreter für bodensaure, trockene und sandige Standorte, Bleiwurzgewächs, rosa Einzelblüten bilden ein kugeliges Blütenköpfchen

Bergsandglöckchen (Jasione montana), typischer Vertreter des trockenen und bodensauren Standorts, Glockenblumengewächs, Sommerblüher, viele einzelne, violette Blüten bilden ein rundes Blütenköpfchen